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<pre>Zuletzt feierte man drei Siege am Stück, dank derer Frankfurt vor dem großen Abstiegsgipfel mit Werder Bremen (Samstag; 15:30 Uhr) nun beste Chancen auf ein weiteres Bundesliga-Jahr besitzt.  <p> Dabei schmälert es auch nicht den Verdienst der TSG, dass die notorisch auswärtsschwachen Lilien derzeit den dankbarsten Besucher der Bundesliga-Geschichte stellen: Nach dem überraschenden Lebenszeichen gegen den BVB war das Schlusslicht durchaus mit einiger Vorsicht zu genießen.  <p>  Diesen kleinen Formeinknick wollen sich die Wolfsburger im Heimspiel am Samstag nun zunutze machen. <p> Mit der Länderspielpause hätte der Interimstrainer nun viel Zeit die Spieler besser kennenzulernen und einiges auszuprobieren. <p>  Die Tore von Finnbogason könnte der FCA gut gebrauchen. Immerhin ist der Isländer mit 11 Toren die Nummer 5 in der Bundesliga-Torschützenliste — ex aequo mit seinem Klub-Kollegen Gregoritsch, der bislang ebenfalls auf 11 Tore und 2 Assists in dieser Saison gekommen ist.  </pre>


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<pre>Interessant ist aber: In acht Heimspielen lag der VfL zur Halbzeit fünf Mal in Führung — am Ende gab es jedoch nur zwei Siege und drei Remis. Zwei Mal gingen die „Wölfe“ mit einem Rückstand in die Kabine, beide Male wurde am Ende auch verloren.  <p> Dennoch kam der BVB-Stürmer auf beachtliche 25 Treffer. Eine Zahl, die in den drei Saisonen davor jeweils zum Torschützenkönig gereicht hätte. Insgesamt hatten die Torschützenkönige seit 2004 nur fünf Mal mehr als 25 Tore erzielt.  <p>  Vier Spiele ohne Niederlage, von drei Siege sprechen für einer sehr gute Form der Labbadia-Elf. Stuttgart erlebt hingegen ein Auf und Ab und ist vor allem auswärts alles andere als stark. <p> Da von den besagten sieben Vergleichen aber auch nur einer an die Gäste ging, dürfte die Statistik bei den Hoffenheimern nicht minder ungute Vorahnungen heraufbeschwören. <p>  Insofern muss es dem VfB auch noch nicht einmal unbedingt weiterhelfen, dass sich die erlittene Blessur des Torjägers schnell als halb so wild erwies: Auch gegen Schalke wird der 32-Jährige kaum etwas ausrichten können, wenn er nicht ab und an den Ball erhält.  </pre> 


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<pre> Was im Weserstadion möglich gewesen wäre, machte somit erst das verzweifelte Anrennen in den letzten Spielminuten bewusst; in der von drückenden Gästen geprägten Schlussphase hatte allein Badstuber zweimal den Ausgleich auf dem Kopf beziehungsweise Fuß.  <p> Einen Anteil an den Gegentoren hatte jedoch auch der überaus fehleranfällige Heinz Lindner. Der Austria-Neuzugang hat sich damit wohl die Chance verspielt, gegen den VfL in der Startelf zu stehen. In dieser wird mit großer Wahrscheinlichkeit nun der nach dem Trapp-Abgang verpflichtete Lukas Hradecky stehen.  <p>  In seinen knapp vier Wochen als HSV-Cheftrainer hat Titz die Profi-Abteilung ordentlich umgekrempelt – er setzt auf junge, hungrige Spieler, auf ein neues, offensiveres Spiel-System und scheut sich nicht, vermeintliche Stars wie Mergim Mavraj zu degradieren. <p>  Wir Wettfreunde schlagen uns ebenfalls auf die Seite des Gastgebers. Zum einen überzeugt uns die Bilanz der Wolfsburger in Heimspielen gegen Gladbach im Speziellen und zum anderen konnten uns die Borussen im Allgemeinen mit ihrer bisherigen Auswärtsperformance nicht überzeugen. <p>  „Ein Punkt ist gut, aber wir haben auch eine richtig gute Leistung gezeigt“, so ein zufriedener Josuha Guilavogui, der allerdings auch gleich wieder nach vorne schaute. „Jetzt müssen wir unbedingt die drei Punkte gegen Frankfurt holen“, gab der Franzose sogleich die Richtung für den 19. Spieltag vor.  </pre>


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<pre> Dabei ist es als ein echter Coup zu werten, dass Paris Saint-Germain für die Dienste des zuletzt notorisch formschwachen Nationalspielers stolze 40 Millionen Euro überwies: Der erfreulich fette Scheck kam dem VfL wie gerufen, um den im Sommer offenbar falsch zusammengestellten Kader nachzubessern.  <p> Dieser beeindruckende Lauf hat dazu geführt, dass sich der FCI mittlerweile wieder mehr als berechtigte Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt machen darf.   <p> Während sich bei den Schwaben aufgrund des miserablen Saisonverlaufs bereits früh Unmut auftut, schwebt man in Bremen derzeit auf Wolke sieben. Kein Wunder, schließlich haben die Hanseaten einen nahezu perfekten Start in die Meisterschaft hingelegt. <p>  Immerhin dürfte feststehen, dass es auch mit einem Auftritt wie beim Glücks-Sieg gegen die Hertha keinen Blumentopf gegen den FC Schalke zu gewinnen gibt, der sich vorab vor allem dank seines deutlich durchdachteren Offensivspiels für den dann schon vierten Auswärts-Dreier der Spielzeit empfiehlt.  <p> Zudem macht Leipzig auch das „Bank-Geheimnis“ stark. Hasenhüttl spricht nicht von den üblicherweise elf Stammspielern sondern von mindestens „16 Stammkräften“. Und alle kommen regelmäßig zum Einsatz.  </pre>


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<pre> Quoten Stand vom 18.09.2018, 11:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p> „Gegen Bremen wird es wieder ein ganz anderes Spiel. Wir sind stabil genug, um dort zu bestehen. Ich will die drei Punkte dort mitnehmen.“  <p>  Letztlich ließen sich die Blau-Weißen aber auch von einem mehrfachen 2-Tore-Rückstand nicht irritieren — und meldeten sich kurz vor Abpfiff mit dem Ausgleichstreffer im Spiel zurück. <p>  Dennoch war Frankfurts Chefcoach Niko Kovac zufrieden: „Wir hatten im ersten Abschnitt schon zwei, drei sehr gute Chancen und haben nichts zugelassen. Dann haben wir den Druck in der zweiten Halbzeit erhöht. Das Ergebnis geht in Ordnung.“  <p> Nur einer sprach Klartext — Mario Gomez. Der Nationalstürmer, der in der Sommerpause von Besiktas Istanbul kam und gegen Darmstadt mit dem Ausgleich zum 1:1 sein erstes Saisontor erzielte – zugleich das 1000. Bundesliga-Tor des VfL Wolfsburg — erkannte, dass das Ballbesitz-Plus in Darmstadt kein Schritt nach vorne war, sondern ein Problem.  </pre>


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